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MitwirkendeAkkordeon-Orchester des HHC WaldhausenLeitung: Nikolaus Ott Junges Ensemble des HHC Waldhausen Schüler-Ensemble des HHC Waldhausen Leitung: Nikolaus Ott Saxophon: Oliver Glock Moderation / Reiseleitung: Stefan Kunz Das Programm:Zum Städtel hinaus Akkordeon-OrchesterMarsch Komposition G.Meißner Air de Paris Akkordeon-Orchester Straßenmelodie Komposition: M.Costino C´est Paris Akkordeon-Orchester Musette-Walzer-Potpourri Arrangement: Klaus Gengler Petite Fleur Junges Ensemble, Saxophon Komposition: Sidney Bechet La Espada Tamara, Olga und Nikolaus Ott, Helmut Hausenbiegl Bearbeitung: G.Kerskes Eviva Espana Junges Ensemble Paso doble Komposition: Leo Coerts Ital. Tango-Serenade Akkordeon-Orchester Kompostion: Curt Mahr Pause Der Ausflug Schüler-Ensemble 4 kleine Stücke für Sprecher: Daniel Ulmer Kinder-Akkordeon-Orchester 1.Abfahrt 2.Walzer Text: Angelika Jekic 3.Marsch 4.Heimfahrt Musik:Alexander Jekic Sur le pont d`Avignon Schüler-Ensemble Bearbeitung: Klaus Gengler American Patrol Akkordeon-Orchester Traditional Bearbeitung: Georg Schwenk Perfidia Akkordeon-Orchester Beguine Komposition: Alberto Dominguez Coco-Jamboo Junges Ensemble Charthit von Mr.President Arrangement: Wolfgang Kahl Von der Wolga zum Ural Akkordeon-Orchester Russische Folklore Bearbeitung: Helmuth Herold English Tea & Irish Coffee Akkordeon-Orchester Melodien von den britischen Inseln Bearbeitung: Helmuth Herold Heimat-Marsch Akkordeon-Orchester Komposition: Werner Keller Pressebericht: Eine musikalische Weltreise unternahm der H.H.C. „Remstalklang“ Waldhausen e.V. am Samstag den 18.11.2000 mit seinen zahlreichen Besuchern in der vollbesetzten Remstalhalle Waldhausen. Unter dem Motto „Reise um die Welt“ hatte der H.H.C. einen bunten Unterhaltungsabend vorbereitet. In der thematisch entsprechend,
prachtvoll dekorierten Halle hieß der Ehrenvorsitzende Heinz Steiner
das Publikum willkommen und drückte seine Freude über den starken
Zuspruch aus. Er reichte das Mikrofon weiter an den Moderator bzw. „Reiseleiter“
des Abends, Stefan Kunz. Die Reise konnte beginnen! Mit
dem Marsch „Zum Städtel hinaus“ vollzog das Akkordeon-Orchester unter
Leitung von Nikolaus Ott die musikalische Abreise. Passend dazu packten auf
der eigens errichteten Zusatzbühne die beiden Pantomimen Gloria Rupp
und Anja Entenmann die Koffer und zogen symbolisch aus der Halle. Unterstützt
wurde diese Stimmung entsprechende Bilder auf der Großleinwand. Die Reise führte nach Frankreich.
Gekonnt leitete Stefan Kunz über und stimmte mit einigen Anekdoten auf
das erste Reiseziel ein. Der Eiffelturm erstrahlte von der Leinwand, als
das Akkordeon-Orchester die ins Ohr gehende „Straßenmelodie“ darbot.
Beim folgenden Musette-Walzer-Potpourri „C´est Paris“ kamen die Pantomimen
landestypisch gekleidet in die Halle und hatten für die Besucher Käsewürfel
mitgebracht. Es folgte zum Abschluß
der Frankreich-Reise ein Highlight des Abends. Vom Jungen Ensemble wurde
„Petite Fleur“ vorgetragen, eine Bearbeitung für Akkordeon-Orchester
und Solo-Saxophon. Dabei brillierte Oliver Glock auf dem Saxophon und ließ
keinen Zweifel daran, dass er dieses Instrument beherrscht wie kaum ein
anderer. In seiner angenehm erfrischenden
Art führte der „Reiseleiter“ weiter nach Spanien. Dort erwarteten
das Schülerduo Daniel Ulmer und Manuel Zehnder die Zuhörer. Diese
zollten dem gelungenen Vortrag viel Beifall. Einen musikalischen Leckerbissen
ließen Olga, Tamara und Nikolaus Ott sowie Helmut Hausenbiegl am
Schlagzeug mit dem virtuos vorgetragenen Stück „La Espada“ folgen. Spanien, das Land des Stierkampfs.
Diese Stimmung brachte das Junge Ensemble mit „Eviva Espana“ gekonnt
rüber. Auf der Pantomimen-Bühne stellten Gloria Rupp und Anja
Entenmann dazu den Stierkampf nach. Bei der Weiterreise nach Italien
machte das Junge Ensemble als Zugabe einen Zwischenstopp in Österreich.
Der „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ traf genau den Geschmack des Publikums,
das das Stück mit heftigem Klatschen begleitete. Die Begrüßung im
Land der Pizza und Pasta erfolgte durch Vorträge von Tobias Radler
und Tamara Ott sowie Yvonne Zehnder / Tamara Ott. Beide Schüler zeigten
die Leistungsfähigkeit junger Akkordeonspieler und machten dem Publikum
deutlich, welche Lernerfolge in relativ kurzer Zeit möglich sind. Mit der „Italienischen Tango-Serenade“
begleitete das Akkordeon-Orchester unter Nikolaus Ott das Publikum in
die Pause. In dieser war das „Küchenteam“
des H.H.C. gefordert. Stellte man doch in gewohnter Manier eine reichhaltige
Speisen- und Getränkekarte zur Verfügung. Da es die jüngsten des
H.H.C., das Schüler-Ensemble, kaum mehr erwarten konnten, drängten
sie bereits während der Pause auf die Bühne, um ihrem Auftritt
entgegen zu fiebern. Moderator Stefan Kunz kündigte die „jungen Wilden“
mit dem einem „Ausflug“ an. Vier kleine Stücke für Akkordeon-Kinder-Orchester,
das unter Leitung von Nikolaus Ott mit Sprecher Daniel Ulmer gekonnt aufgeführt
wurde. Als weitere Kostprobe ihres Könnens spielten die Schüler
ein weiteres Stück. Während dieser Zeit „reiste“
das Akkordeon-Orchester weiter über den großen Teich ins Land
der unbegrenzten Möglichkeiten. Der „Reiseleiter“ konnte sich eine
kleine Anmerkung zu den immer noch nicht entschiedenen Präsidentenwahlen
in den USA nicht verkneifen. Nach dem Auftakt durch das Akkordeon-Orchester
mit „American Patrol“ wusste das Schülerduo Marion Götz und
Tobias Radler zu gefallen. Die Freiheitsstatue erstrahlte in der Remstalhalle,
bevor Stefan Kunz humorvoll nach Südamerika weiterführte. Südamerikanische Stimmung
entfachte das Akkordeon-Orchester mit „Perfidia“, ehe das Junge Ensemble
mit dem Charthit „Coco Jamboo“ von Mr.President aufwartete. Moderne Rhythmen
und kräftige Bässe demonstrierten, welche Bandbreite der Musik
mit Akkordeon möglich ist. Fellkappen und Wodka dominierten
das Bild auf der Pantomimen-Bühne, als das Akkordeon-Orchester zur
russischen Folklore anstimmte. Die Aktiven des H.H.C. zauberten einen satten
Klangkörper mit den typisch melancholisch klingenden Melodien wie
„Kalinka“ in die Halle. Lang anhaltender Beifall war der Lohn für
monatelange Probenarbeit. Letzte Station vor der Heimkehr
nach Deutschland waren die britischen Inseln. Das Medley „English Tea
and Irish Coffee“, dargeboten vom Akkordeon-Orchester, beinhaltete zahlreiche
bekannte Melodien. Nach zweistündigem Programm
hieß es dann langsam Abschied nehmen. Stefan Kunz bedankte sich
beim Publikum, das seine charmante Art und interessante Interpretation
des „Reiseleiters“ mit überwältigendem Applaus honorierte. Er
gab das Mikrofon zurück an den Ehrenvorsitzenden Heinz Steiner, der
sich bei den Besuchern, allen Helfern und den Aktiven bedankte sowie den
„Hauptdarstellern“ kleine Präsente überreichte. Die „Heimkehr“ gestaltete das
Akkordeon-Orchester mit dem „Heimat-Marsch“, der in seinem Refrain das
bekannte Volkslied „Nun ade du mein lieb Heimatland“ verwendet. Begleitet
wurde dies durch den Einzug der mit Koffer bepackten Pantomimen. Sie setzten
sich zum bereits angerichteten Stammtisch auf der Zusatzbühne und
stießen mit dem Saxophonisten und dem Moderator an. Die Halle klatschte mit und beim Schlussakkord entfachte
vor der Bühne eine 4m hohe Feuerfontäne, welche ein „oohhh“ aus
dem Saal zur Folge hatte. Lang anhaltender Beifall bewog
Nikolaus Ott, als Zugabe noch „Sierra Madre“ spielen zu lassen. Die
dazu ausgeteilten Wunderkerzen erzeugten in der Halle eine überwältigende
Atmosphäre. Nach einer weiteren Zugabe bejubelten
die Spieler zur Recht ihre Leistung. Der H.H.C. kann stolz auf eine durchweg
gelungene Veranstaltung mit einem auffallend schlüssigen und passenden
Programmablauf sein. Quelle: Homepage des HHC Waldhausen |
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| Kontakt: staufen@akkordeonjugend.de |
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